Magnetfeld / EMTT – Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie
Die Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie (EMTT) ist ein nicht-invasives Verfahren, das speziell für die Behandlung der oben genannten Erkrankungen …
Die Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie (EMTT) ist ein nicht-invasives Verfahren, das speziell für die Behandlung der oben genannten Erkrankungen entwickelt wurde. Sie unterscheidet sich von anderen Formen der Magnetfeldtherapie durch die höhere Schwingungsfrequenz und Magnetfeldstärke – auch effektive Transduktionsleistung genannt. Durch diese Besonderheit werden insbesondere die Heilungsprozesse im Körper verstärkt.
Daher ist es wichtig, dass die Behandlung mindestens zwei Mal pro Woche durchgeführt wird, besser sogar drei Mal pro Woche.
Die Wirksamkeit der EMTT wurde bereits in mehreren klinischen Studien für einzelne Indikationen erfolgreich nachgewiesen.1,2,3,4 Viele Patienten berichten bereits nach wenigen Sitzungen von einer deutlichen Verbesserung ihrer Beschwerden bis hin zur Schmerzfreiheit.
1Krath, A. et al., J Orthop. 2017;14(3):410-415. doi: 10.1016/j.jor.2017.06.016.
2Klüter, T. et al., Electromagn Biol Med. 2018;37(4):175-183. doi: 10.1080/15368378.2018.1499030.
3Klüter T, et al., J Orthop Ther. 2018: JORT-1113. doi: 10.29011/2575-8241. 001113
4Gerdesmeyer, L. et al., J Foot Ankle Surg. 2017;56(5):964-967. doi: 10.1053/j.jfas.2017.06.014.
Mit den Experten Dr. med. di Maio aus Rheinberg, Dr. med. Sinz aus Wasserburg/Inn, Prof. Dr.med. L. Gerdesmeyer von der Orthopädischen Universitätsklinik Kiel und Prof. Dr. med. C. Knobloch aus Hannover stehe ich im engen, fachlichen Austausch bezüglich dieser und anderer Therapien.
Die Veröffentlichung der klinischen Prüfung der Wirksamkeit der hochenergetischen Impulstherapie bei degenerativen Gelenkerkrankungen und Enthesiopathien (Wundheilungsstörungen, Nervenschäden bei Bandscheibenvorfällen, Trigeminusneuralgie etc.) zeigt eine effektive nicht invasive Behandlungsoption.
Prof. Dr. Gerdesmeyer: Bei allen geprüften Therapieanwendungen von degenerativen Gelenkerkrankungen, Störungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates, Arthrose von Schulter, Hüfte und Knie, Schulterimpingement, Fersensporn, Pseudarthrosen (schlecht und nicht heilenden Knochenbrüchen), Neuralgien und gesicherten Bandscheibenvorfällen mit Nervenwurzelreizungen konnten hervorragende Ergebnisse erreicht werden.
Bei den Nachuntersuchungen 6 Wochen und 12 Wochen nach der Therapie waren keine Nebenwirkungen oder unerwünschte Wirkungen festzustellen. Die größte Effektivität der hochenergetischen Magnetfeldtherapie zeigte sich bei Erkrankungen mit Nervenbeteiligung. Sehr gute Ergebnisse gab es auch bei Wirbelgelenksarthrosen und Nervenwurzelreizungen bei Bandscheibenprotrusionen.
Was unterscheidet die hochenergetische Magnetfeldtherapie von den anderen bestens bekannten Magnetfeldtherapien?
Es ist das Prinzip der hochenergetischen Impulstherapie mit hoher Energie und kurzer Wirkdauer. Innerhalb von Nanosekunden wird eine Spannung zwischen 15 und 30 kV aufgebaut und blitzartig entladen, die Energie wird auf eine spezielle Behandlungsschlaufe übertragen, wodurch ein hochenergetischer Impuls erzeugt wird. Durch die äußerst kurze Dauer der einzelnen Impulse findet keine Temperaturerhöhung im Gewebe statt. Individuelle Patientenbedürfnisse können über Intensität, Frequenz und Anwendungsdauer angepasst werden.
Im menschlichen Körper befinden sich in allen Zellen Proteine, die u.a. für die Struktur und Stoffwechselfunktion der Zelle benötigt werden. Diese Proteine/Rezeptoren reagieren unterschiedlich auf einzelne Magnetimpulse.
Anhand anerkannter wissenschaftlicher Untersuchungen weiß man, dass eine signifikante therapeutische Wirkung erst dann einsetzt, wenn sich die Intensität des Magnetfeldes zwischen 10 mT (Millitesla) und 1 T (Tesla) bewegt. Um ein derart starkes Magnetfeld zu erzeugen wird ein Schwingkreis erzeugt, der mit max. 30.000 V angeregt wird. Es kommt zu einem Stromfluss von bis zu 4.000 A, womit ein schwach gedämpfter Schwingkreis aufgebaut wird, der innerhalb von ca. 140 my s viele unterschiedliche Impulse erzeugt. Dies wirken auf die komplette Bandbreite der verschiedenen Proteine/Rezeptoren im Körper.
Im Vergleich dazu erzeugen die Produkte von im Markt befindlichen vielseits bekannten Magnetfeldgeräten starke Impulse mit weniger Schwingungen. Das bewirkt eher ein Muskeltraining.
Das hochenergetische Großgerät bewirkt eine unmittelbare Beeinflussung der Zellmembranen des menschlichen Körpers und kann dabei eine positive Zellmodulation bewirken. Eine erkrankte Zelle ist nicht mehr in der Lage das elektrische Potenzial an ihren Membranen aufrechtzuerhalten. Damit ist sie nicht mehr fähig, alle für normale Funktionen wichtigen Prozesse auszuführen. Durch die hochenergetische Impulstherapie können die chemischen Reaktionen des Zellpotenzials positiv beeinflusst werden. Die Natrium-Kalium-ATPase kann reaktiviert und die physiologischen Zellvorgänge können normalisiert werden.
Das Großgerät wurde so konzipiert und entwickelt, dass es die notwendige Energie generieren und effektiv auf die Zellen übertragen kann, ohne gesunden Zellen zu schaden. Ziel ist eine Verbesserung des Krankheitsbildes ohne Schädigung oder Beeinträchtigung umliegender Zellen. Der Erfolg hängt von der Art des Krankheitsbildes, dem individuellen Gesundheitszustand und zusätzlich angewandten therapeutischen/medikamentösen Behandlungen ab.
Die Indikationsstellung der hochenergetischen Magnetfeldtherapie bei o.g. Krankheitsbildern erscheint als sehr sinnvoll!
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